Das Leben bewahrt uns nicht vor dem Leid,
doch es gibt uns Kraft zum Tragen und begleitet uns
durch schwere Stunden in einen neuen Tag.

Aus vielen Jahren Erfahrung in der Sterbe- und Trauerbegleitung haben wir eine kleine Auswahl an Büchern zusammengestellt, die von Betroffenen und Angehörigen als hilfreiche Begleiter empfunden wurden.

Ich möchte sterben, wie ich gelebt habe: Gespräche über den Tod

Regine Schneider, 2010, Patmos, 216 Seiten, 18,00 €
ISBN-13: 9783491421417

Nichts ist so ergreifend wie die Begegnung mit Sterben und Tod. Regine Schneider spricht mit Menschen, deren Ende naht, mit Angehörigen und Sterbebegleitern sowie mit Krankenschwestern, Ärzten und Bestattern. Auch Prominente kommen zu Wort. Ein Buch, das zeigt: Sich mit dem Tod auseinanderzusetzen, kann auch das Leben bereichern.

Quelle: Patmos

Vom Lieben und Sterben - Konflikte, Nöte und Hoffnungen Angehöriger

Barbara Dobrich, 2010, Kreuz Verlag, 240 Seiten, 17,95 €
ISBN-13: 9783783134971

Sterbende sind große Lehrmeister. Auch die unversöhnt Sterbenden. Sie demonstrieren die Tragik und Kostbarkeit des menschlichen Lebens. Das ist ihr Abschiedsgeschenk. Aus zahlreichen Gesprächen und eigener Erfahrung weiß Barbara Dobrick: Wir haben das Sterben zu lange beschönigt. Das kann Angehörige in Situationen führen, auf die sie nicht vorbereitet sind: in Konflikte, in kaum erträgliche Spannungen und tiefes Entsetzen. Dieses Buch hilft, das dramatische Geschehen am Lebensende besser zu verstehen und zu bestehen.

Quelle: Kreuz

Wenn die alten Eltern sterben - Das endgültige Ende der Kindheit

Barbara Dobrich, 2012, Verlag Herder, 208 Seiten, 9,99 €
ISBN-13: 9783451062612

Für alle Frauen und Männer ist der Tod ihres Vaters und ihrer Mutter mit unerwarteten und sehr starken Gefühlen verbunden. Er belebt die Erinnerung, mit allem Schönen und Schrecklichen. Noch einmal wird spürbar, wie bedeutungsvoll, wie bestimmend die Beziehungen zu den Eltern waren und bleiben. Barbara Dobrick führte zahlreiche Gespräche mit Töchtern und Söhnen, die von einem Elternteil Abschied nehmen mussten. Durch diese Gespräche und ihre Reflexionen dazu hilft die Autorin Trauernden, ihr eigenes Erleben besser zu verstehen; und sie bereitet diejenigen, deren Eltern krank sind oder im Sterben liegen, auf das vor, was auf sie zukommen kann.

Quelle: Herder